Monat: Februar 2022

Tension

Tension – Dj/Produzent/Live-Act

Durch das Durchstöbern der elterlichen Soul- und 80er Jahre Dance-Tapes in seiner Kindheit, wurde Tension schon früh von Musik beeinflusst. Durch das Hören von Genres wie Hip Hop, Metal und später Drum & Bass sowie House Music, begeisterte er sich für die Vielfalt der elektronischen Musik. Diese Inspirationen sind prägend für seine musikalische Karriere, tragen aber auch zu seinem Eklektizismus im Sound bei.

Seit 2006 sammelte er Erfahrungen in Clubs und auf Festivals und vertiefte sich bald in das Auflegen und Produzieren verschiedener elektronischer Sounds. Es folgten mehrere Veröffentlichungen bei Labels wie Kaputt Musik, Vector Functions und zuletzt Illegal Alien. Von seiner Heimatstadt Bielefeld aus brachte er seinen Sound 2013 für eine vierzehntägige Tour nach Südafrika, gefolgt von Gigs im Berliner Kater Holzig, Maria am Ostbahnhof und Tresor im Jahr 2016. Neben mehreren EP’s veröffentlichte er sein erstes selbstbetiteltes Album auf seinem Stammlabel „Be Sure“ in Berlin.

Einschlägig geprägt von Labels wie Basic Channel, Ostgut Ton oder Perlon, verortet er seinen Sound zwischen den Polen (Dub-)Techno, Electronica und Breakbeat, jedoch mit einem Hauch von Minimalismus, den er sowohl in seinen DJ- als auch in seinen Livesets zum Ausdruck bringt.

Santé

Der aus Berlin stammende Santé gehört zu einer neuen Schule von Künstlern, die Musikalität, Geschicklichkeit und Kreativität über sinnlose Loops und endlose Wiederholungen stellen. Seine Produktionen, wie auch die seines Labels AVOTRE, strotzen nur so vor Charakter, Charisma und Humor – Gefühle, die in der House-Musik so oft übersehen werden.

Mit Blick auf das kommende Jahr füllt sich Santés Kalender für 2018 bereits mit wichtigen Events wie Festivalbuchungen in ganz Europa und wichtigen Ibiza-Terminen. Santé, der mit seinen elektrisierenden Liveshows immer wieder Grenzen überschreitet, ist Resident des neu ins Leben gerufenen Eventkonzepts „CAVE RAVE“, das im März 2018 im Liverpooler Arts Club Premiere feierte. Mit 3-D-Projektionen und einem insgesamt tieferen Sound wird „CAVE RAVE“ dieses Jahr mit einer Reihe von noch nicht angekündigten Sommerterminen zurückkehren.

Alles begann, als Santé im Alter von 16 Jahren eine Akai MPC-2000 kaufte und damit den Grundstein für sein Leben in der elektronischen Musik legte. „Ich stand total auf Sampling und House“, erinnert er sich an diese frühen Tage des Knöpfchendrehens und Experimentierens. Mit 21 Jahren verließ er seine Heimatstadt, um in das Tanzmusik-Mekka Berlin einzutauchen. Aus einem Studio-Praktikum wurde eine Vollzeit-Karriere: Sechs Jahre lang produzierte das Nachwuchstalent Jingles und Werbemusik und pflegte bei jeder Gelegenheit seine Leidenschaft für House-Musik. Veröffentlicht wurde jedoch nichts, bis eines seiner Demos seinen Weg zu Matt „Radio Slave“ Edwards fand. Seine erste Veröffentlichung erschien auf Edwards‘ renommiertem REKIDS-Imprint, was die Messlatte unglaublich hoch legte und ihm eine Menge Aufmerksamkeit einbrachte.

Das nächste große Sprungbrett für ihn war das Treffen mit Tiefschwarz. „Sie waren auf der Suche nach einem neuen Tontechniker und stellten mich ein, um alle Projekte für ihr Label Souvenir zu betreuen, wo ich die Freiheit bekam, meine Musik zu veröffentlichen und eine Plattform zum Experimentieren“, erklärt er. Diese fruchtbare, intensive Beziehung dauerte drei Jahre, eine Zeit, die Santé als „eine fantastische Erfahrung“ beschreibt. Nachdem er an vielen Tiefschwarz-Veröffentlichungen mitgewirkt hatte, darunter Remixe für Richie Hawtin und Grace Jones, beschloss Santé, das Nest zu verlassen und sich auf die Suche nach neuen Weiden zu machen. Seine anschließende Veröffentlichungsliste verdeutlicht, was für ein vielseitiger Produzent er ist und wie weit seine Popularität reicht – von Techno-Bastionen wie Cocoon über die Könige des Big-Room-House Defected und Underground-Lieblinge wie Desolat und Supernature bis hin zu hochgelobten Remixen für große Stars wie Depeche Mode. Nur wenige Produzenten können von sich behaupten, dass sie mit einer derartigen Bandbreite an Labels in Verbindung gebracht werden können. Wenn man Santé bittet, seinen Musikstil zu beschreiben, sagt er, er wisse nicht so recht, wie er das tun solle – was seine weitreichende Anziehungskraft ein wenig erklären würde.

Markus Homm

Als Marcus Homm seine ersten House-Partys besuchte, war an Beatport und Myspace noch nicht zu denken. Der 1980 geborene Marcus war 15 Jahre alt, als er sich mit Elektromusik infizierte und später einen Plattenspieler in die Hand bekam. Dann begann er, im Plattenladen nach den neuesten Veröffentlichungen zu suchen und auch lokale DJs nach der Identität der Tracks zu fragen, die ihn bis spät in die Nacht zum Tanzen gebracht hatten. Markus Homm wurde in Rumänien geboren und lebt heute in Nürnberg. Irgendwann kam der zweite Plattenspieler ins Spiel und er begann, Platten zu mixen. Mit 21 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt und es sollte der erste von vielen sein.

Im Jahr 2000 kehrte Markus in seine alte Heimat zurück. In Rumänien spielte er mehrere Gigs und lernte seinen heutigen Produktionspartner und Freund Mihai Popoviciu kennen. Beeindruckt von der sich schnell entwickelnden Clubszene in Rumänien eröffnete er mit anderen lokalen DJ’s einen Plattenladen in Sibiu. Es ist nicht nur seine Leidenschaft für Techno-Musik, die ihn in alle Himmelsrichtungen geführt hat. Seit er 18 Jahre alt ist, reist Markus als professioneller Tänzer zu Turnieren auf der ganzen Welt. Das Erlernen lateinamerikanischer Tänze hat sein Rhythmusgefühl entscheidend geprägt, und sein Training hat ihn die komplizierte Gestaltung und Umsetzung vieler Musikformen gelehrt. Im Jahr 2006 führte Homms berufliche Laufbahn ihn nach Moskau, wo er begann, Musik zu produzieren. Mal allein, mal zusammen mit seinem Partner Mihai Popoviciu, formulierte er seinen ganz eigenen Stil von Tanzmusik, der von Deep House bis Tech House reicht. Markus Homms Musik befindet sich in einem ständigen Entwicklungsprozess, immer auf der Suche nach dem überzeugendsten Groove. Diese vielfältige musikalische Ausrichtung hat Homm & Popoviciu zu erfolgreichen Veröffentlichungen bei verschiedenen Labels geführt, darunter ihr Heimatlabel Highgrade Records und Diynamic Music.

Im Jahr 2009 hatten sie mit Bis Co“ einen viel beachteten Sommerhit. Markus Homm hat auch eine Reihe von Solotracks und Remixen veröffentlicht, die beachtliche Erfolge und positives Feedback erhalten haben. Markus Homm hat sich einen festen Platz in der internationalen Techno-Szene erspielt. Legendäre Berliner Clubs wie Panorama Bar, Watergate und Tre- sor oder internationale Destinationen und Venues in Zürich, Bukarest, Mexiko, Madrid, Tokio und Hongkong sind seine regelmäßigen Spielstätten. Doch bei allem Spaß der letzten Jahre hat Markus Homm seine musikalische Entwicklung weiter vorangetrieben. Das Highgrade Disharmonic Orchestra ist sein neuestes Live-Projekt, zusammen mit seinen Labelkollegen Tom Clark, Todd Bodine, Dale und Daniel Dreier. Die Gruppe gab im Sommer 2010 im Watergate ein fulminantes Debüt. Und so geht es weiter. Der Produzent und DJ Markus Homm bewegt sich konsequent weiter und setzt seine spielerische Erkundung des Spannungsfeldes zwischen Musik und Körper fort, während er an seiner ganz eigenen, sehr speziellen musikalischen Erfolgsgeschichte arbeitet.

Florian Meindl

Florian Meindl ist ein vielseitiger und facettenreicher Künstler, der für seine technischen Fähigkeiten bekannt ist.

Er produziert seit über vierzehn Jahren und ist bekannt für seinen tiefen, groovenden und kraftvollen Techno. Seine Produktionen sind geprägt von seiner Liebe zu…
Im Mai dieses Jahres veröffentlichte Florian sein zweites Soloalbum „Collide“, das von der Kritik hoch gelobt wurde. Das Album wurde eindeutig von Florians Übergang von einer fast ausschließlich digitalen Produktion über dreizehn Jahre hinweg zu hauptsächlich analogen Jamsessions und der anschließenden Bearbeitung der Ergebnisse am Computer beeinflusst. Der technische Aspekt ist ein wesentlicher Bestandteil von Florians musikalischer Reise, auf die er den Hörer mitnimmt. Sein Talent liegt darin, die Maschinen zum Sprechen und Grooven zu bringen, sich mit ihnen zu verbinden und Klänge und Muster zu erzeugen.

Neben seinen Solo-Veröffentlichungen und zahlreichen Kollaborationen mit internationalen Künstlern und Remixen von Künstlern wie Hot Chip und Royksopp ist Florian mit seiner Sounddesign-Marke Riemann Kollektion und Riemann Modular, seiner neuen, auf Eurorack-Module spezialisierten Firma für Studio-Equipment, beschäftigt.

Als DJ, Live-Performer, Studioproduzent und Sounddesigner hat sich Florian im Laufe der Jahre eine beeindruckende Produktionsbasis in seinem Berliner Riverside Studio-Komplex aufgebaut, mit einem aufregenden Hardware-Setup, das Modular-Systeme, ein analoges Mischpult sowie klassische Maschinen wie die Roland 909 umfasst.

Nach vierzehn Jahren internationaler Auftritte und Produktionen hat Florian eine besondere Verbindung zu seinem analogen Equipment entwickelt und lässt es für ihn in der Musik sprechen, wo Worte einfach nicht möglich sind.

Marc Prause

Marc Prause ist ein elektronischer Musikproduzent und DJ. Er wurde in den 1980er Jahren in Bielefeld geboren, wo sich seine Leidenschaft für Musik schon früh manifestierte. Im Alter von 12 Jahren begann er mit dem Klavierspiel, was ihm die Tür zu einer neuen Klangerfahrung öffnete.
Mit Enthusiasmus und Fleiß machte er seinen Beruf als Elektronikingenieur zu einer Bereicherung für seine Arbeit.

Im Herzen ein Reisender, ist seine Musik eine Geschichte, eine Entdeckung… Er spielt gerne mit verschiedenen Sounds, um ein klangliches Abenteuer zu schaffen, experimentelle Sounds, die seinen Tracks Persönlichkeit verleihen, sei es Techno, Tech House, Deep House… Es schafft Harmonie, und wie er sagte: „Harmonie ist Musik, sie erlaubt uns, uns auszudrücken, sie kommt aus dem Moment und die Tracks sind Fragmente emotionaler Ausdrücke“.

Er ist in seiner Stadt sehr bekannt und ist in verschiedenen anderen Städten wie Berlin, Leipzig, Basel, Amsterdam, Kopenhagen, Casablanca usw. aufgetreten.
Während er spielt, mag Mark die großartige Atmosphäre auf elektronischen Partys und die Tatsache, dass die Menge eine geschlossene Gemeinschaft ist… „Elektronische Musik ist eine Bewegung für Glück und Freiheit zwischen Menschen und Musik“.

Marks erste offizielle Veröffentlichungen erschienen 2014 auf Love International, Disclosure UK und Alola Records, wobei seine Tracks von Daniel Stefanik, Roland Klinkerberg, Acid Pauli, Animal Trainer, Guy J und vielen anderen unterstützt wurden…

Rico Henschel

Der in Berlin geborene Rico Henschel, früher bekannt als Sweet’n’Candy, hat der technikaffinen Partygemeinde mehr als 50 Veröffentlichungen beschert und dabei jede Ecke der elektronischen Szene erobert. So erlangte er internationale Anerkennung und trat in der ganzen Welt auf, wo er die Herzen des Publikums in Ländern wie Mexiko, Kolumbien, USA, Russland, Japan und natürlich in ganz Europa eroberte.

Jahre nach dem großen Erfolg seines Projekts Sweet’n’Candy war Rico damit beschäftigt, seine wahre musikalische Identität herauszufinden. Deshalb beschloss er, sich nicht mehr unter einem Pseudonym zu äußern und von nun an Musik unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Wie Rico es treffend formulierte: „Musik ist eine Reise, die ewig weitergeht. Solange ich mein Publikum bei meinen Tracks und DJ-Sets mitnehmen kann, werde ich die Freude am Auftreten, Präsentieren und Musizieren nie verlieren. nicht wichtig.“ Die Reise geht weiter.

Skala Club Bielefeld

Der Skala Club Bielefeld liegt direkt im Stadtzentrum und ist in einem ehemaligen Kinogebäude untergebracht. Das Gebäude wurde 2013 verkauft, um es vor dem Verfall zu bewahren. Der Betreiber des Veranstaltungsunternehmens Skala, Thorsten Seidel aus dem Kreis Lippe, hat in den vergangenen fünf Jahren Erfahrungen in Berliner Clubs gesammelt und schon lange mit dem Gedanken gespielt, ein Mischnutzungskonzept in Bielefeld umzusetzen. Im November 2014 haben Seidel und seine Freunde es in Form eines individuellen Konzepts zum Leben erweckt.

An den Wochenenden werden die Räumlichkeiten des Bielefelder Scala Clubs als Club genutzt, unter der Woche für Modenschauen, Pressekonferenzen, Dinner und Meetings, Theateraufführungen und Konzerte. Dieser Club mit seinem Schwerpunkt auf elektronischer Musik mit nationalen und internationalen Bookings ist einzigartig in der Stadt Westfalen und ihrer Umgebung. Um flexibel auf unterschiedliche Nutzungen reagieren zu können und jeder Veranstaltung ein dem Anlass angemessenes“ Gesicht zu geben, verzichtete der Betreiber bewusst auf eine spezielle Innenraumgestaltung. Die Beschallungsanlage sollte eine möglichst perfekte Wiedergabe des gesamten Frequenzspektrums bieten und zum Highlight und Alleinstellungsmerkmal des Veranstaltungsortes werden. Den Zuschlag erhielt Laurin Joel Schaffhausen, der zusammen mit Void Acoustics-Vertriebspartner Jörg Sandmann von Event-Integrator das erste Incubus-Soundsystem in Deutschland konzipierte und installierte.

Auf der Prolight +Sound 2012 präsentierte Void Acoustics erstmals das Incubus-System als beeindruckendes State-of-the-Art-Clubkonzept für Installationen weltweit. Nach diversen Gesprächen, Reisen nach England und dortigen Clubvorführungen entschied sich Torsten Seidel ein Jahr später sehr schnell, das ungewöhnliche Void-System in Deutschland zu installieren. Die beeindruckende Beschallungsanlage im Skala Club Bielefeld besteht aus zwei Incubus Stacks und vier Incubus Airten-Lautsprechern, die als 4-Punkt-Beschallungsanlage zur Überwachung der DJs eingesetzt werden. Verstärkt wird das System durch Leistungsverstärker und Signalprozessoren von MC2 Audio.

Die Akustik des Raums wurde durch die Aufstellung der Incubus-Stacks auf 1,5 Tonnen schweren Betonsockeln erheblich optimiert. Sie liegen auf dem Schaumstoff und sind somit fast vollständig von der Raumakustik getrennt. Die Wände werden mit einer Kombination aus Plattenwandlern und Breitbandabsorbern isoliert, und auch Helmholtz-Resonatoren werden eingesetzt. In Kombination mit all diesen Komponenten und einer gewölbten Decke schafft das Void Incubus System ein einzigartiges Klangerlebnis.

Skala Club Bielefeld Ausrüstung:

4 x Void Acoustics Incubus Dreifach-21-Zoll-Subwoofer (gestapelt).
4 x Void Acoustics Incubus quad 15″ Incubus Hyperfolds (gestapelt)
2 x Void Acoustics Incubus Air Arrays mit jeweils vier 12″-, vier 3″- und sechs 1″-Lautsprechern (gestapelt) und MC2 Audio Endstufen und Signalprozessoren
4 Void Acoustics Airten-Lautsprecher für DJ-Monitoring

Unsere Geschichte

Hedwig Thiede eröffnete Anfang Juli 1954 das „Skala Lux & Studio“, ein großes Kino mit 1.000 Plätzen, in der Herforderstraße gegenüber der Hauptpost. Nur ein Jahr später, Anfang Oktober 1955, eröffnete sie im selben Gebäude das „Studio“ mit 200 Plätzen.

Der Bielefelder Felsen wurde 1965 mit dem Einzug der Katalogkinos völlig neu gestaltet. Es war nun möglich, 70-mm-Filme auf einer Leinwand von 7 x 14 Metern zu zeigen. Für dieses Breitwandformat, das das Scala als erstes und einziges in Ostwestfalen eingeführt hat, musste die Größe des Kinos von 1.000 auf 786 Plätze reduziert werden.

Ab 1974 entstanden in Bielefeld die ersten Kinocenter. Das Unternehmen „Scala“ ging mit der Zeit und richtete 1979, pünktlich zu seinem 25-jährigen Bestehen, in seinem großen Zuschauerraum ein Programmkino ein. Mit den Kinos Lux 1 und Lux 2 sowie dem alten Scala-Saal mit 475 Plätzen hatte das 2001 geschlossene Kinocenter am Janplatz in den 1990er Jahren eine Kapazität von knapp 1.000 Zuschauern, verteilt auf fünf Kinosäle.

Das Schild am Kinogebäude stammt noch aus besseren Zeiten. Das Scala-Gebäude in der Herforderstraße steht seit Jahren leer. Neun Monate nachdem die Sparkasse Bielefeld das Gebäude ersteigert hatte, begann die Suche nach einem geeigneten Zukunftskonzept. Es gibt viele Interessenten für das alte Kinogebäude, sagte Christoph Kaleschke gegenüber Radio Bielefeld. Die Entscheidung, wer die Nachfolge antritt, muss jedoch sorgfältig geprüft und mit der Stadt abgestimmt werden. Es wurde noch kein Termin festgelegt, bis zu dem das Scala einen neuen Anstrich erhalten soll.

Im Jahr 2009 wurde das Auditorium von der Scala Varete genutzt, aber offenbar nicht mit nachhaltigem Erfolg.

Im Jahr 2001 wurden die letzten Filme in den ehemaligen Scala-, Lux- und Studio-Kinos gezeigt, und die Kinos mit ihrer Atmosphäre der 1950er Jahre wurden geschlossen.Danach fristete das Gebäude in der Herforderstraße 5-7 lange Jahre ein Schattendasein, bis der Bielefelder Autounternehmer Karl-Heinz Esdar es 2014 kaufte und mit Torsten Seidel einen erfahrenen Veranstalter fand.

Am 1. Dezember 2014 wurde das Scala Music Studio wiedereröffnet, und seitdem sind hier Konzerte und Partys, Musik von Hip-Hop über Pop bis Techno an der Tagesordnung. Im September 2015 wurde ein Konkursantrag gestellt, doch vorerst wird das Studio weiter genutzt.